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Gespenstische Cyberfakten zu Halloween

/ Kategorie: CISO
Erstellt von Reiner Höfinger

Es ist wieder Halloween: Zeit für gruselige Geschichten, Zeit für Süsses oder Saures. Halloween und Cyberangriffe haben viel gemeinsam: Sie können beängstigend, hinterhältig, gefährlich und extrem beliebt sein. Im Gegensatz zu Halloween ist die Bedrohung durch Cyberangriffe jedoch sehr real.

Gespenstische Cyberfakten zu Halloween

In diesem Jahr feiern wir Halloween anders als zuvor. Aufgrund der COVID-Pandemie werden alle Partys und Veranstaltungen abgesagt oder «Süsses oder Saures» online verlegt. In der IT-Welt haben Hacker ihre eigene Version von «Süsses oder Saures». So beschlagnahmen sie z.B. die Dateien der Opfer, indem sie sie verschlüsseln, und fordern dann ein riesiges Lösegeld für die Entschlüsselung und Herausgabe der sensiblen Daten. Auch Masken spielen eine zentrale Rolle. In Halloween tragen die Menschen neben teuflischen und festlichen Kostümen meist eine Maske, um ihre Identität zu verbergen. Anonymität hat höchste Priorität, auch bei den Cyberkriminellen, die ihre Identität maskieren um Opfer dazu zu bringen, den Köder zu schlucken. Getarnte E-Mails sind die stärkste Waffe bei dieser Maskerade (Phishing-Angriff).

Tönt gruselig, nicht? Zur dunklen Jahreszeit gehören Spuk- und Schauergeschichten dazu. Im Hinblick auf Halloween und dem Europäischen Cyber Security Monat möchten wir Ihnen wieder einige Zahlen ins Bewusstsein rufen:

98% der Cyberangriffe beruhen auf Social Engineering.

Gemäss neuem Threat Report von ESET finden rund 7,1 Millionen Angriffe täglich auf Mitarbeiter im Home Office statt

Mehr als 27’800 neue Varianten von Emotet im ersten Halbjahr 2020!

Google blockiert 18 Millionen COVID-bezogene Phishing-E-Mails pro Tag!

Ein kürzlich veröffentlichter Kaspersky-Bericht geht davon aus, dass sich seit Anfang des Jahres bis zu 726 Millionen gemeldete Cyber-Angriffe ereignet haben, womit das Jahr 2020 in der Größenordnung von 1,5 Milliarden Cyber-Angriffen pro Jahr liegt.

Die Berichte über Cyberkriminalität an das FBI haben während COVID um fast 400% zugenommen.

Die geschätzten Kosten für Ransomware-Attacken: 2020 - 20 Milliarden Dollar. 2019 - 11,5 Milliarden Dollar. 2018 - 8 Milliarden Dollar.

46% der KMUs waren Ziel von Lösegeldanschlägen, 73% zahlten das Lösegeld

7,68 Millionen Dollar sind die durchschnittlichen Kosten eines insiderbezogenen Cyber-Vorfalls für KMUs

Es dauert durchschnittlich 314 Tage, um eine Datenverletzung einzudämmen

Im Durchschnitt sind nur 5% der Unternehmensordner ordnungsgemäss geschützt.

71% der Sicherheitsverletzungen waren finanziell und 25% durch Spionage motiviert.

Bei 52% der Sicherheitsverletzungen handelte es sich um Hacking, 28% um Malware und 32-33% um Phishing oder Social Engineering.

Hacker greifen alle 39 Sekunden an, im Durchschnitt 2’244 Mal pro Tag.

Der Schaden im Zusammenhang mit Cyberkriminalität wird 2021 auf 6 Billionen Dollar jährlich geschätzt.

 

Zusammen. Sicher.

Manchmal muss man einfach der Versuchung widerstehen, auf etwas zu setzen, das wie ein Bonbon aussieht, da es sich als grausamer Trick erweisen kann. Ihre bester Schutz gegen Gruselgeschichten im nächsten Jahr ist es, die Cyber Resilience zu stärken, das richtige Cyberbewusstsein zu erlangen, Ihre Mitarbeiter zu schulen, ein kontinuierliches Security Monitoring (SOC) einzuführen. Und natürlich ISPIN: wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite damit Sie unbeschwert arbeiten können.

Kontaktieren Sie uns via info@ispin.ch oder +41 44 838 3111. Unsere Experten unterstützen Sie gerne.

 

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Reiner Höfinger

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