Warum die Migration von Legacy-Applikationen in die Cloud auch eine Kulturfrage ist

/ Kategorie: Cloud Security
Erstellt von Michael Heinzen

Existierende Systeme auf eine Cloud Plattform zu migrieren, ist ein schwieriger und mit hohen Kosten verbundener Prozess. Eine massgebliche Herausforderung dabei ist nicht technologischer Natur, sondern kultureller. Denn häufig scheitern derlei Migrationsprojekte an den kulturellen Unterschieden zwischen IT-Betrieb und Business. Mit Hilfe einer iterativen Vorgehensweise und der nachhaltigen Veränderung der Unternehmenskultur und Betriebsprozesse, können Legacy-Applikationen erfolgreich in die Cloud migriert werden.

Cloud Migration

Cloud-Migrationen sind komplex und mit hohen Risiken behaftet. Sie sollen kosteneffizient und möglichst reibungsfrei ablaufen, ohne die Stabilität der IT- bzw. Geschäftsprozesse zu gefährden. Doch vor allem die kulturellen Spannungen stellen den Erfolg häufig in Frage. Die Interessen und Anforderungen der Entwickler, des IT-Betriebs, aber auch der Geschäftsführung und der Geschäftsbereiche bzw. -prozesse müssen berücksichtigt werden. Erst danach kommt die Technologie ins Spiel. Wie also kann eine Cloud-Migration erfolgreich bewerkstelligt werden?

Indem das „goldene Dreieck“, bestehend aus Personen, Prozessen und Technologie, beachtet wird:

  1. Durch eine Adaption der Dev(elopment) Op(erations) Kultur und deren Prinzipien, sodass Applikationsentwicklung und IT-Betrieb zu fachübergreifenden Teams verschmolzen und so eine für die Cloud optimale Arbeitsweise entwickelt werden kann.
  2. Indem Cloud-Migrationen nicht als einmalige Projekte betrachtet werden, sondern als iterative Vorgehensweise, die fortlaufende Verbesserungen ermöglicht.
  3. Wird diese Vorgehensweise mit Funktionen zur automatisierten Umsetzung und Überwachung technologisch ergänzt, ergibt sich daraus ein Regelkreis bestehend aus vier Phasen, die sich durchgehend wiederholen, wodurch eine kontinuierliche Anpassung an neue Anforderungen oder Gegebenheiten möglich wird.:
    • Discover: Hier werden die Abhängigkeiten der Applikationen und die internen Beziehungen zwischen den Komponenten der Legacy-Applikationen identifiziert.
    • Plan: Die gesammelten Daten aus der ersten Phase werden mit Attributen erweitert, die der Workload einen Kontext für die Applikationsmodellierung hinzufügen.
    • Deploy: Die Migration wird mit einem hohen Grad an Automatisierung ausgeführt.
    • Report: Das Verhalten der Applikation in der neuen Umgebung überprüft.

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